Genre
- Mythologisches Drama
Produktionsländer
- Kirgisien / Deutschland / Frankreich / Niederlande / Japan
Sprache
- Kirgisisch (OV)
Weltpremiere
- 10. Februar 2017 – IFF Berlin
Deutscher Kinostart
- 28. Dezember 2017
eine Produktion von
- PALLAS FILM, A.S.A.P. Films, Kyrgyzfilm National Studio, Art Oy Ltd. und Volya Films BV
in Koproduktion mit
- ZDF / Arte
mit Unterstützung von
- MDM – Mitteldeutsche Medienförderung, Netherland Film Fund, Cinéma du Monde
Weltvertrieb
- Sophie Dulac Distribution
Verleih
- Neue Visionen
Obwohl der Held des Films ruhig, klein und bescheiden ist, trägt er den Namen der sagenumwobenen Fabelwesen – CENTAUR. Er betrachtet das kirgisische Volk als Nachkommen der Zentauren der antiken griechischen Mythologie und glaubt, der Himmel habe seine einst allmächtigen Vorfahren dafür bestraft, dass sie ihre Auserwählung – Frieden in die Welt zu bringen – verraten haben. Deshalb muss nun ein edles Rennpferd gefunden werden, um mit diesem in der Nacht durch die Steppe zu reiten, während man das Gebet der Vergebung für die Ahnen rezitiert, so dass der Gott Kambar-Ata selbst erscheinen und den Fluch lösen kann. Dann erst kann sein Volk wieder allmächtig werden und Edles für die Menschheit leisten. Deshalb stiehlt Centaur die wertvollsten Rennpferde in der Umgebung, um wieder und wieder dieses Ritual zu vollbringen.
Die reichen Männer, von denen Centaur die Pferde stiehlt, beschuldigen den bekannten Pferde-Dieb SADYRBEK und hätten ihn fast ins Gefängsnis gesteckt. Gedemütigt verschwört er sich mit den anderen Diebstahlsopfern und fängt den wahren Dieb.
Einer dieser beraubten Männer, KARABAI, erkennt in dem Dieb Centaur – seinen Verwandten, den er aus Mitleid mit der jungen taubstummen MARIPA verheiratet hatte, die einen Sohn KUSHTAR gebar, der ebenfalls stumm war.
Karabai will ihm eine Chance geben, sich von seiner Schande rein zu waschen und würde ihn auf einer Pilgerfahrt nach Mekka – zum heiligen Ort begleiten. Centaur lehnt dies aber ab und so übergibt Karabai ihn an den Hof der Ältesten (aksakal), der Centaur bittet, fort zu gehen.
Währenddessen verlässt ihn seine Frau und zieht mit ihrem gemeinsamen Sohn an einen unbekannten Ort. Sie hatte mit ihren eigenen Augen gesehen, wie Centaur das Haus der schönen Witwe SHARAPAT verlassen hatte.
Centaur zieht in die Berge und findet eine Pferdeherde, die kurz darauf aber von Sadyrbek gestohlen wird. Beim Versuch, sie zu befreien, wird er von Sadyrbek angegriffen und getötet. Zur selben Zeit kehrt Maripa mit Kushtar zurück und während Centaur stirbt, geginnt sein Sohn plötzlich für ihn das Gebet der Vergebung zu rufen. Kushtar kann sprechen?!
Nurberdi
- Nurali Tursunkojoev
Maripa
- Zarema Asanalieva
Centaur
- Aktan Arym Kubat
Sharapat
- Taalaikan Abazova
Sadyr
- Ilim Kalmuratov
Karabay
- Bolot Tentimyshov
Teit
- Maksat Mamyrkanov
Drehbuch
- Aktan Arym Kubat
Regie
- Aktan Arym Kubat
Produzent:innen
- Thanassis Karathanos, Cedomir Kolar, Denis Vaslin, Altynai Koichumarova, Gulmira Kerimova
Kamera
- Hassan Kydryraliev
Schnitt
- Petar Markovic
Szenenbild
- Talgat Asyrankulov, Adis Seitaliev
Musik
- Andre Matthias
Ausstattung
- Adis Seitaliev
Sound
- Gerben Kokmeijer
Re-Recording Mixer
- Matthias Schwab
Sound Design
- Manuel Laval
Kostüm
- Inara Abdieva
Stunts
- Sultan Dikambaev
Produktionsleitung
- Tynchtyk Abylkasymov
Ausführender Produzent
- Chinara Kamchibekova
- MOOOV IFF
- Karlovy Vary IFF
- Jerusalem FF
- Neiße FF
- Fünf Seen FF
- Transatlantyk FF
- AWFF - Asian World FF
- Bester Film / Ak Ilbirs Awards
- Beste Regie / Ak Ilbirs Awards
- Bestes Drehbuch / Ak Ilbirs Awards
- Beste Darstellerin (Taalaikan Abazova) / Ak Ilbirs Awards
- Beste Kamera (Khasan Kydyraliyev) / Festival Autorskog Filma
- Preis des Präsidenten der Republik Weißrussland für Menschlichkeit und Spiritualität im Kino / Minsk IFF Listapad
- Gewinner des CANVAS Award (Best Film) International MOOOV FF
- Gewinner des CICAE Art Cinema Award (Panorama) / IFF Berlin
- Gewinner des Snow Leopard den besten Darsteller (Aktan Arym Kubat) / Asian World Film Festival
